Italienisch ist eine Sprache aus dem romanischen Zweig der indogermanischen Sprachen (indoeuropäischen Sprachen). Innerhalb der romanischen Sprachen gehört das Italienische zur Gruppe der Ostromanischen Sprachen (kein Plural-s).
Es wird von etwa 62 Mio. Menschen als Muttersprache oder zweite Muttersprache gesprochen, von denen der größte Teil in Italien lebt. Als zweite Muttersprache oder als nah verwandte Fremdsprache sprechen es unter anderem die Sarden, die Friauler, die südtirolerischen und Trentiner Ladiner u.v.a. Für die Südtiroler, die albanische Minderheit und andere Völkergruppen wie die Slowenen im Hinterland von Monfalcone ist es eine Fremdsprache im eigenen Land.
Italienisch ist Amtssprache in folgenden Staaten:
Die italienische Rechtschreibung spiegelt den Lautstand ähnlich wie die spanische oder die rumänische einigermaßen genau wider. Das heutige Italienisch gebraucht 21 Buchstaben des lateinischen Alphabets. Die Buchstaben k, j, w, x, y kommen nur in Latinismen, Gräzismen oder Fremdwörtern vor. Das j findet sich in historischen Texten zuweilen für ein (heute nicht mehr geschriebenes) doppeltes i. Anders als im Spanischen kennt das Italienische keine durchgehende Kennzeichnung der betonten Silbe. Lediglich bei endbetonten Wörtern wird ein Gravis (`) (Beispiel: martedì , città , ciò , più ), bei e je nach Aussprache ein Akut (´) oder Gravis (`) gesetzt. (Beispiel: perciò , perché ). In sehr seltenen Fällen wird auch bei a und o der Akut gesetzt. Der Zirkumflex findet sich zuweilen in Texten um die Verschmelzung zweier i anzuzeigen, Bsp. i prinicpi (die Fürsten, von principe) vs. i prinicpî (die Prinzipien, aus principii, von principio). Zur Klarheit wird der Akzent hin und wieder zur Bedeutungsunterscheidung gebraucht, z.B. auf Landkarten.
Folgende Buchstabenkombinationen der italienischen Rechschreibung sind besonders zu beachten: